Animaux Merveilleux: Das Diptyque-Wintermärchen 2020 (mit Video!)

Wundersame Tierwesen durchstreifen das nächtliche Paris in einer magischen Winternacht: Mit der Kollektion Animaux Merveilleux (Marvelous Beasts) erzählt das Pariser Dufthaus Diptyque sein diesjähriges Wintermärchen. Hier die Geschichte hinter der zauberhaften Weihnachts-/Winterkollektion:

Eine kalte Winternacht in Paris. Federleichte Schneeflocken fallen vom Himmel, hüllen die Stadt in ein prachtvolles weißes Kleid. Ganz Paris schimmert festlich im nächtlichen Winterzauber. Im winterlichen Schneegestöber werden die Lebensgeister fabelhafter Tierwesen erweckt. Wo immer sie auftauchen in jener magischen Nacht, entfesseln sie einen Wirbelwind wunderbarer Düfte.

Es ist eine Pariser Winternacht der Tiere…

DER LÖWE

Langsam und würdevoll majestätisch schreitend erreichte der Löwe die Seine. Seine sanften Pfoten hinterließen blütenförmige Abdrücke im Schnee. Auf dem Pont des Arts hielt er einen Moment inne, um über sein Spiegelbild im Wasser zu sinnieren. Hier ist der Louvre, ehemalige Residenz der Könige.

Sodann betrat der Löwe den Jardin des Tuileries und erreichte mit königlich erhobenem Haupt das Rosenbeet. Rot, korallenrot und zart rosa schliefen die Rosen unter dem Frost. Sanft berührte der Löwe das Blumenbeet mit seinem weichen Fell – und die Blumen öffneten sich nacheinander. Freude, Entzücken und strahlende Energie: Ein wundersamer Duft stieg über der Stadt auf!

DER SCHWAN

Der Schwan stieg hoch in die dunkelblaue Nacht und verschwand in Richtung eines bezaubernden Gartens – des Parc des Buttes-Chaumont im Nordosten von Paris. Mitten im Park stieß der Schwan auf einen See – und mitten im See auf einen felsigen Hügel. Auf dem Hügel thront ein kleiner weißer Tempel.

Der Schwan drehte eine Runde um den schwarzen Felsen und näherte sich ihm dann. In der Rotunde schimmerte ein Stück Bernsteinharz. Der schöne Vogel entfaltete seine seidenen Flügel und erzeugte einen sanften Lufthauch. In dem Bernstein wurden tausend Lichtfragmente freigesetzt – zusammen mit einer Vielzahl tief beruhigender Düfte.

DER HIRSCH

Zügig trabte und sprang der Hirsch immer weiter voran – und verließ den Park. Mit dem Wind unter seinen Hufen war der Place des Vosges nicht weit entfernt.

Mit Schneeflocken bestäubt traf der Hirsch ein. In der Mitte des Platzes standen mehrere große Tannen, die allesamt mit Lametta und leuchtenden Sternen geschmückt waren. Er steckte sein goldenes Geweih in die Zweige und schüttelte sie fröhlich. Mit jedem Schütteln wurden herrliche Düfte von Tannenholz, Harz und winterlicher Frische freigesetzt.